Der Effekt des Untergrundes
 

Die Erwärmung und Abkühlung des Bodens sowie seiner Oberfläche wird in starkem Maße durch die Temperatur des Untergrundes beeinflusst. Der Temperaturrückgang der obersten Bodenschichten wird zu Beginn des Winters gedämpft, weil sich noch die "Sommerwärme" in unteren Bodenschichten befindet.

Der Temperaturrückgang des Bodens vollzieht sich relativ langsam und gerade zu Beginn des Winters dauert es einige Tage, bis der Frost in untere Bodenschichten eindringen kann. Der Abkühlungsprozess an der Oberfläche geschieht dagegen relativ schnell, was auch die Reifbildung begünstigt.

Die Abkühlung von Gegenständen, die nur einen geringen Kontakt mit dem Boden haben, werden nicht durch die Temperatur des Untergrundes beeinflusst. Beispiele dafür sind Autos, Brücken und Gras. Die Abnahme der Temperatur während der Nacht und die Erwärmung am Tage ist deshalb bei solchen Gegenständen viel ausgeprägter.