Erwärmung durch die Sonneneinstrahlung
 

Die Sonnenstrahlung, die die Erdoberfläche erreicht, wird von ihr teilweise absorbiert und in Wärme umgewandelt. Wie viel Wärme von der Erdoberfläche aufgenommen wird, hängt stark von der Art und Beschaffenheit der Oberfläche ab.

Dunkle Oberflächen, wie zum Beispiel schwarzer Asphalt, nehmen mehr Energie auf als helle Oberflächen. Schwarze Asphaltstraßen erwärmen sich daher schneller und mehr als Straßen mit einem hellen Belag. Ein Teil der absorbierten Sonnenstrahlung wird als Wärme in die unteren Bodenschichten weitergeleitet.

Ein anderer Teil der Sonneneinstrahlung wird als Wärme an die bodennahen Luftschichten abgegeben. Dadurch erwärmt sich tagsüber die unterste Luftschicht als erstes.

Die Erwärmung ist von der Menge der Sonnenstrahlung, welche an der Erdoberfläche ankommt, direkt abhängig. Je höher die Sonne steht, desto mehr Sonnenenergie gelangt auf einen Quadratmeter einer waagerechten Oberfläche. Im Sommer gibt es daher bei uns während der Mittagsstunden eine wesentlich größere Sonneneinstrahlung als im Winter.

An einem Strahlungstag ist die Luft direkt über dem Erdboden am wärmsten. Mit der Höhe nimmt die Temperatur ab, in der Regel um 6 bis 10 Grad pro Kilometer.